01 · REIZGezielter trainieren

Lockere Kilometer, Threshold, HM-spezifische Arbeit, Long Run und Taper haben unterschiedliche Aufgaben. PACE ordnet sie so ein, dass die Woche nicht nur voll, sondern zielgerichtet ist.

02 · ENTWICKLUNGFortschritt erkennen

Ein gutes Workout ist nicht nur „erledigt“. Aus Pace, Heart Rate, RPE, Struktur und Verlauf kann PACE ableiten, ob sich dein Leistungsniveau belastbar verändert.

03 · RACE DAYSpezifischer werden

Je näher dein Halbmarathon kommt, desto stärker zählen Race-Spezifität, Durability, Pacing und Frische. Training verändert sich mit dem Zeitpunkt.

Die wissenschaftlichen Prinzipien hinter PACE

PACE übernimmt keine einzelne Studie als Trainingsplan. Die Engine nutzt mehrere gut etablierte Prinzipien und übersetzt sie in konkrete Entscheidungen für deine Woche.

INTENSITÄTSVERTEILUNG

Viel kontrollierbare Arbeit. Wenige gezielte harte Reize.

Systematische Reviews zu Distanzläufern unterstützen Trainingsmodelle mit hohem Anteil niedriger Intensität und gezielt dosierter Threshold-/High-Intensity-Arbeit gegenüber dauerhaft threshold-lastigem Training.

Trainingsarten verstehen →
PERIODISIERUNG

Der Reiz verändert sich Richtung Race Day.

Aufbau, spezifische Phase und Taper verfolgen unterschiedliche Ziele. PACE verbindet diese zeitliche Struktur mit deinem tatsächlichen Trainingsstand statt nur Kalenderwochen abzuspulen.

Periodisierung verstehen →
DURABILITY

Entscheidend ist nicht nur, wie gut du frisch bist.

Leistungsmerkmale können unter langer Belastung nachlassen. Long Runs und Race Intelligence betrachten deshalb auch, was spät in einer Einheit oder einem Rennen noch übrig bleibt.

Durability verstehen →
RECOVERY

Erholung schützt nicht nur — sie macht Qualität wieder möglich.

Subjektive Angaben, Schlaf, HRV, Ruhepuls und die jüngste Trainingsbelastung liefern gemeinsam Kontext. Das Ziel ist nicht möglichst viel Schonung, sondern die nächste hochwertige Trainingsentscheidung.

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STRENGTH

Running Economy lässt sich auch außerhalb des Laufens entwickeln.

Meta-Analysen zeigen, dass sinnvoll integriertes Kraft- und Plyometrietraining Running Economy und Leistungsfaktoren von Distanzläufern verbessern kann.

Strength für Läufer →
TAPER

Fitness an die Startlinie bringen.

Vor dem Rennen sinkt die Belastungsmenge, während relevante Intensität erhalten bleiben kann. Der Taper soll vorhandene Form freilegen — nicht in letzter Minute Fitness erzeugen.

Taper verstehen →

Wie daraus eine PACE-Entscheidung wird

TRAININGWas hast du wirklich gemacht?Workout · Pace · Heart Rate · RPE · Distanz
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ENTWICKLUNGWas hat sich verändert?Leistungsanker · Durability · Recovery · Bedingungen
→
ZIELWas fehlt bis zum Race Day?Phase · Spezifität · Long Run · Quality
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NÄCHSTER REIZWas bringt dich jetzt weiter?beibehalten · progressieren · neu gewichten

Vier Beispiele, bei denen das in der App sichtbar wird

REAL LOAD

Die echte Woche zählt

Zusätzliche, verpasste oder anders ausgeführte Läufe verändern die nächste Planung. PACE plant aus dem, was tatsächlich passiert ist.

PERFORMANCE ANCHORS

Vorgaben können mit dir wachsen

Bestätigte Leistungen aus geeigneten Workouts, Tests und Rennen können Prognose und künftige Trainingspaces aktualisieren.

RACE LEARNING

Dein Rennen trainiert den nächsten Block mit

Pacing, Heart Rate, Race-Phasen und Late Fade werden zu Learnings, die spätere HM-spezifische Prioritäten und Race Strategy beeinflussen können.

CONTEXT

Leistung wird nicht ohne Bedingungen bewertet

Hitze, Wind, Höhenprofil und Steigung helfen einzuordnen, ob eine Pace-Abweichung wirklich Leistungsabfall bedeutet oder durch den Kontext erklärbar ist.

Wie PACE die eigene Logik prüft

Neben der externen Literatur testet PACE die Trainingslogik in reproduzierbaren Simulationen und Replays. Geprüft werden unter anderem Progression, unterschiedliche Recovery-Zustände, verpasste und zusätzliche Läufe, Taper, Race Week, Post-Race-Recovery sowie die Reaktion auf Wetter- und Streckenkontext.

Diese Tests sind wichtig, weil dieselbe Engine-Entscheidung unter denselben Eingaben reproduzierbar bleiben muss — und weil Grenzfälle nicht erst beim Nutzer auffallen sollen.

420/420Planning-Matrix-Fälle bestanden
434/434Race-Readiness-Verhaltenschecks bestanden
Replay + Regressionfür Progression, Recovery, Race Week und Replanning

Ausgewählte wissenschaftliche Quellen

  1. Casado et al. 2022. Training Periodization, Methods, Intensity Distribution, and Volume in Highly Trained and Elite Distance Runners.
  2. Campos et al. 2022. Training-intensity Distribution on Middle- and Long-distance Runners.
  3. Saw, Main & Gastin. 2016. Monitoring the athlete training response.
  4. Düking et al. 2021. HRV-guided endurance training with wearable technologies.
  5. Llanos-Lagos et al. 2024. Strength training and running economy — Systematic Review with Meta-analysis.
  6. Maunder et al. 2021. The Importance of Durability in the Physiological Profiling of Endurance Athletes.
  7. Wang et al. 2023. Effects of tapering on performance in endurance athletes — Systematic Review and Meta-analysis.
Zur Einordnung

PACE ist evidenzorientiert und seine Softwarelogik wird systematisch getestet. Die genannten Studien stützen Trainingsprinzipien und einzelne Produktentscheidungen; sie sind keine kontrollierte Wirksamkeitsstudie des gesamten PACE-Produkts. Die externe Validierung von Prognose und Readiness an realen Athletendaten ist deshalb ein eigener laufender Arbeitsschritt.

PACE CULTURE TRAIN

Wissenschaft ist für PACE kein Endpunkt. Sie soll dein Training besser machen.

Das Ziel bleibt konkret: besser trainieren, deine Leistung entwickeln und am Race Day mehr von dem abrufen, was in dir steckt.

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